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Gürtelrose (Herpes zoster)

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Klinische Dermatologie

Gürtelrose (Herpes zoster)

Die Wahrscheinlichkeit, an Gürtelrose zu erkranken, steigt mit dem Alter und bei geschwächtem Immunsystem. Eine frühe Diagnose und eine rasche, geeignete Behandlung lindern die Beschwerden und beschleunigen die Heilung.

Gürtelrose-Ausschlag am Arm

Ursache

Ursache ist das Windpockenvirus (VZV), auch als humanes Herpesvirus 3 (HHV-3) bekannt. Die Erstinfektion zeigt sich meist als Windpocken im Kindesalter. Obwohl sich eine Immunität entwickelt, verbleibt das Virus ruhend im Nervensystem und kann später reaktiviert werden. Menschen mit voll funktionsfähigem Immunsystem haben kein erhöhtes Risiko.

Symptome

Oft treten zuerst Schmerzen im Versorgungsgebiet des betroffenen Nervs auf, der Ausschlag folgt zwei bis drei Tage später. In 50–56 % der Fälle sind die Zwischenrippennerven (Brustbereich) betroffen, seltener Rücken, Arme oder Beine.

Bei der Gürtelrose im Augenbereich (Zoster ophthalmicus) sind Gesicht und Augen betroffen; selten kann eine Vernarbung der Hornhaut zu teilweisem oder vollständigem Sehverlust führen. Sind die Gesichtsnerven betroffen, können vorübergehende Lähmungen oder ein Verlust des Geschmackssinns auftreten.

Behandlung

Eine frühe Diagnose und die rasche Gabe der richtigen schmerzlindernden und antiviralen Behandlung lindern die Beschwerden und beschleunigen die Heilung. Wenn Sie eine Gürtelrose vermuten, wenden Sie sich umgehend an uns.